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Interessenkreis Ortsgeschichte Hildrizhausen


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Historische Wanderungen zu den Naturdenkmalen auf Gemarkung Hildrizhausen – Teil 8 der Serie  (letzter Teil )


Hirschteich-Eiche

Bild 1

Benannt nach einer künstlich angelegten Suhle in der Abteilung Hirschteich. Die Suhlen, im 19. Jahrhundert noch  „Sülzen“ genannt, mussten in der Fron von den Bauern der Umgebung ausgegraben und immer neu bewässert werden. Der Standort ist am Saufangweg.

ca. 400 Jahre alt
Stammumfang in 1 m Höhe: 5,26 m
Höhe: ca. 24 m
Kronendurchmesser: ca. 20 m


Suhlen (Wikipedia)

Suhle ist eine Bezeichnung in der Jägersprache für eine morastige Bodenvertiefung. In ihr legt sich Rot- und Schwarzwild, besonders bei trockenem, heißem Wetter, nieder. Die Tiere kühlen sich dabei und reinigen sich von Ungeziefer, wie beispielsweise den Hirschlausfliegen. Diese Tätigkeit nennt der Jäger daher auch dementsprechend „Suhlen“.

Hirsche schlagen gewöhnlich zuerst mit dem Vorderlauf den Morast zu einer breiartigen Masse, legen sich dann hinein und wälzen sich darin umher. Beim Austreten aus der Suhle schütteln sie den Schmutz ab und reiben oder scheuern sich anschließend an Bäumen. In der Jagdsprache wird dieser Vorgang auch „Malen“ genannt.
Auch bei Wildscheinen gehört das Suhlen zum Komfortverhalten. Sie nutzen es zur Wärmeregulation und um sich mit einem Schlammpanzer gegen Stechinsekten zu schützen. Anders als Hirsche wälzen sich Wildschweine nicht komplett in der Suhle. Ihr Kamm bleibt meistens trocken. Ebenso wie das Rotwild „malen“ Wildschweine häufig im Anschluss an das Suhlen, indem sie sich ausführlich an Bäumen scheuern.

Vielleicht diente die Hirschteich-Eiche einst als „Malbaum“.

Bild 2


Der Wald ist ein besonderes Wesen

„Der Wald ist ein besonderes Wesen,
von unbeschränkter Güte und Zuneigung,
das keine Forderungen stellt
und großzügig die Erzeugnisse
seines Lebenswerks weitergibt;
allen Geschöpfen bietet er Schutz
und spendet Schatten selbst dem Holzfäller,
der ihn zerstört.“

Siddharta Gautama Buddha (ca. 420-368 v. Chr.)


Die einzelnen Beiträge wurden freundlicherweise von Wolfgang Lehmann und Seev Bar vom Interessenkreis Ortsgeschichte bearbeitet und können auf Nachfrage gerne gesammelt in Form einer Broschüre auf dem Rathaus abgeholt werden. Bitte melden Sie hierzu Ihr Interesse vorab telefonisch bis zum 11. Mai 2015  unter der Telefonnummer 9387-0 bei Frau Bärbel Kientzle an, damit der Druck gesammelt vorgenommen werden kann. Die Abholung kann dann ab Montag, den 18. Mai 2015 in Zimmer 11 erfolgen.

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Verfasser: Gemeinde Hildrizhausen, 20.04.2015



Alle Angaben sind "ohne Gewähr" - für die Richtigkeit ist der Verfasser verantwortlich.