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Aktuelles aus Hildrizhausen | Jugendreferat

Aktuelles aus Hildrizhausen - Jugendreferat

Jugendschutz aktuell - Alkoholkonsum


Alkohol ist in unseren Breiten die Volksdroge Nummer Eins. Er ist fast rund um die Uhr in vielen verschieden Darreichungsformen von Bier über Wein, Likör bis hin zum Schnaps verfügbar. In unserem Kulturkreis konsumieren wir alkoholische Getränke zu den verschiedensten Anlässen, wie etwa das „Feierabendbier“, das Glas Wein zum romantischen Dinner oder den Schnaps nach dem Gespräch mit dem Chef. Auch gibt es kulturelle Anlässe, an denen der Alkohol „übermäßig“ konsumiert wird, wie etwa Geburtstage, Hochzeiten, Volksfeste etc.… Bei einem moderaten Konsumverhalten von Alkoholika birgt dies auch relativ geringe Gefahren. Der gelegentliche Konsum macht uns zwar u.U. mal einen dicken Kopf, aber noch lange nicht zu Alkoholikern.

Wirkstoff , Wirkungsweise und deren Gefahren

Wichtig ist es, sich bewusst zu werden, das Alkohol trotz der hohen Verfügbarkeit, der Einbettung in kulturelle Ereignisse und der daher sehr hohen gesellschaftlichen Akzeptanz ein sehr toxisches Zellgift ist, welches den menschlichen Körper vor einige Probleme stellt. Somit rangiert Alkohol zwischen den Kategorien Genussmittel und Suchtmittel. Hierbei kommt es vor allem auf die Menge sowie die Häufigkeit des Konsums an. Mediziner empfehlen am Tag nicht mehr als ein alkoholisches Standartgetränk, wie etwa ein Bier oder ein Glas Wein, zu konsumieren. Weiterhin sollten aber auch alkoholfrei Tage eingelegt werden.
Vor allem im Jugendalter geht von Alkohol eine große Gefahr aus. Das Gehirn von Jugendlichen in der Pubertät gleicht einer Baustelle, neue Nervenverbindungen entstehen, andere fallen weg, es befindet sich in einer Phase der Reifung, die ca. bis zum 21. Lebensjahr anhält. Gerade in dieser Phase birgt übermäßiger Alkoholkonsum große Gefahren, wie etwa Entwicklungsstörungen oder das nachlassen von Merkfähigkeit, Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit.
Im Alter von 14 bis 17 Jahren entwickeln Jugendliche ihr Konsumverhalten, welches sie auch oft bis ins Alter beibehalten. Dieses Verhalten wird einerseits geprägt durch den Umgang mit Alkohol welchen die Jugendlichen aus dem Elternhaus bzw. dem familiärem Umfeld kennen und andererseits durch das Verhalten der Peergroup wie etwa der Freundeskreis, der Sportverein usw.… Jugendliche wollen natürlich auch dazu gehören, miteinander feiern und neue Erfahrungen machen, somit ist der Alkohol oft auch ein Mittel zum Zweck. Alkohol wirkt enthemmend und lässt uns weniger schüchtern werden. Somit gehören für Jugendliche positive wie auch negative Erfahrungen mit Alkohol zum Erwachsen werden dazu.

Tipps für Eltern

„Eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen“


Natürlich ist es gerade in der Phase der Pubertät nicht immer einfach sein Kind zu verstehen. Trotz aller Irrungen und Wirrungen und dem auch oft seitens der Jugendlichen nicht immer plausiblem Verhalten ist es Wichtig für die Heranwachsenden eine „Anlaufstelle“ zu sein. Jugendliche sollen sich trauen können mit ihren Eltern sowohl über positive als auch über negative Ereignisse zu sprechen ohne sofort mit Sanktionen rechnen zu müssen. Natürlich schlagen wir alle mal über die Stränge, doch auch dies gehört zu unserem lebenslangen Lernen, welches wir im hohen Alter manchmal Weisheit nennen.
Wichtig ist es auch, den Jugendlichen zu vermitteln, daß der Konsum von Alkohol in unserer Gesellschaft dazu gehört. Nur ist es Wichtig die Gefahren zu kennen und auch ernst zu nehmen.
Sollte aber ein übermäßiger Konsum oder gar eine Abhängigkeit von Alkohol vorhanden sein, ist es dringend Notwendig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wenn Sie mehr lesen wollen:


Wichtige Adressen:

Beratungsstellen in ihrer Nähe finden Sie auf www.suchthilfeverzeichnis.de

Familienberatung und Suchtzentrum Böblingen, Tel.07031/2165-14

jugendschutz aktuell ist eine gemeinsame Informationsreihe der Waldhaus-Jugendreferate der Schönbuchgemeinden. Für Anregungen und Themenvorschläge wenden Sie sich bitte an das Jugendreferat in Ihrer Gemeinde.

Verfasser: Gemeinde Hildrizhausen, 07.12.2015



Alle Angaben sind "ohne Gewähr" - für die Richtigkeit ist der Verfasser verantwortlich.