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Gemeinde Hildrizhausen
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Naturdenkmale auf Gemarkung Hildrizhausen - Folge 1

Obere Linde
Obere Linde

Naturdenkmale

 

Alexander von Humboldt war es, der 1799 den Begriff „Naturdenkmal“ prägte. Er benannte damit Teile der Natur, denen ein eigener kultureller Wert zukommt. So etwas, dass nämlich Phänomene der Natur denkmalwürdig sind, dass Landschaften, Berge oder Bäume Bedeutung als Denkmäler und damit verbundener Geschichtlichkeit bekommen können, war eine bis dahin unbekannte Sichtweise. Und doch sind beispielsweise gerade Bäume besonders häufig solche Identifikationspunkte mit Ereignissen, mit Geschichte und Geschichten, in die diese Bäume eingebunden waren oder zu deren Gedächtnis sie gepflanzt wurden.


Naturdenkmale (ND) sind im § 31 NatSchG BW (Naturschutzgesetz Baden Württemberg) definiert. Es sind Einzelbildungen der Natur (Naturgebilde) oder flächenhafte Naturdenkmale bis max. 5 ha Größe, deren Schutz und Erhaltung wegen ihrer Eigenart, Seltenheit, Schönheit oder landschaftstypischen Kennzeichnung erforderlich sind.  

Beispiel: Solitärbäume, Wasserläufe, Moore, Streuwiesen, Steinriegel, Haine, Heiden, usw.

Mit einer Ausnahme handelt es sich bei allen beschriebenen Naturdenkmalen auf Gemarkung Hildrizhausen um Solitärbäume.

Der Baum

Zu fällen einen schönen Baum,
braucht’s eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
braucht er, bedenk es, ein Jahrhundert.

Eugen Roth


Quellen für Bild und Textbeiträge

Herr Mathias Allgäuer, Förderverein Naturpark Schönbuch e.V.
Herr Daniel Berner, Landratsamt Böblingen, Amt für Forsten
Herr Jürgen Blümle: Baumschätze Baden-Württembergs, Band 2
Herr Rudolf Brösamle, Hildrizhausen
Herr Hansjörg Dinkelaker, Forstdirektor i.R., Rottenburg-Hailfingen
Herr Horst Häußermann, Hildrizhausen
Herr Wilhelm Häußermann, Hildrizhausen
Frau Angelika Hecht, Schönaich
Herr Reinhold Kratzer, Landratsamt Böblingen, Amt für Forsten
Herr Herbert Kreß, Hildrizhausen
Herr Siegried D. Lelke, Tübingen
Herr Dieter Schmidt, Landratsamt Böblingen, Amt für Naturschutz
Wikipedia

Entsprechende Genehmigungen liegen vor.


Obere Linde (Tilia cordata – Winterlinde)

Einer der beeindruckensten, landschaftsprägenden alten Bäumen bei Hildrizhausen. Die Linde steht in der Talaue des Würmtals zwischen Hildrizhausen und Mauren.

Der Baum wird auf 400-500 Jahre geschätzt und steht unter Naturschutz.

Der Baum besitzt neun tentakelartig ausgebreitete Kronenäste. Sie entspringen schon zwei Meter über dem Erdboden einem sehr massigen und mit zahlreichen dicken Wucherungen überzogenen Erdstamm. Die Krone selbst ist hinsichtlich des völlig ungeschützten, offenen Standortes gut erhalten: Sturmschäden sind nur vereinzelt zu beobachten und die Verästelungen der Hauptachsen sind bis in die Spitzen relativ fein ausgebildet.
Stammumfang in 1 m Höhe 6,85 m
Höhe ca. 19 m
Kronendurchmesser 23 m
Acht schöne Sitzbänke um den Lindenbaum, je Bank 1,30 m

 

 

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