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Gemeinde Hildrizhausen
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Fon: 07034 / 9387-0
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Jugendschutz aktuell

Unser Thema heute:

Happy Slapping

 

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Der Begriff „Happy Slapping“ stammt aus dem Englischen und bedeutet “fröhliches Einschlagen oder Prügeln“. Hierbei werden von den Tätern meist Handys mit integrierter Kamera benutzt, um geplante oder spontan durchgeführte Gewalttaten zu filmen und anschließend im Internet zu veröffentlichen oder sie direkt mit dem Handy weiterzuverschicken (MMS).

Der Täter kann alleine handeln, oder aber auch aus einer Gruppe heraus. Meistens handelt es sich bei den Gewalttaten um gemeinschaftliche begangene Körperverletzungsdelikte. Aber auch derartige sexuelle Übergriffe werden gefilmt und veröffentlicht.
Die ersten Fälle des „Happy slapping“ ereigneten sich in den 70er Jahren in England, seit 2004 weist die Kriminalstatistik einen starken Anstieg dieses Deliktes auf.

Der Reiz des Mitfilmens mag die Hemmschwelle bei den Tätern noch weiter herabsenken, doch zunächst gilt: Nicht das Handy ist die problematische Gefahrenquelle, sondern die Bereitschaft der Täter zu Gewalttaten! Der Begriff „Happy Slapping“ („fröhliches Schlagen“) ist absolut unpassend und verharmlosend. Es handelt sich hierbei um erhebliche Straftaten, wie etwa gefährliche Körperverletzung, Nötigung, Bedrohung, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Freiheitsberaubung, unterlassene Hilfeleistung oder auch Anstiftung und Mittäterschaft.

Doch unabhängig vom Strafrechtsgedanken: Die Menschenwürde des Opfers wird gehörig verletzt, wenn sein Leid oder seine Schmerzen zur Belustigung oder Unterhaltung Anderer gezeigt wird. Und dies gilt sicher auch bereits für Aufnahmen, in denen Jugendliche vor anderen lächerlich gemacht oder gedemütigt werden.

Was können Kinder / Jugendliche tun?
Wenn du selbst Opfer einer solchen Tat geworden bist, dann wende dich an eine Vertrauensperson (Eltern, Lehrer usw.), um mit ihnen den weiteren Verlauf zu besprechen.

Tipps für Eltern:
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Thema „Happy Slapping“. Klären Sie Ihr Kind über die rechtlichen Folgen solcher Taten auf.

Es ist vor allem wichtig, den Kindern und Jugendlichen die ethischen und moralischen Grenzen bei der Nutzung ihrer Handys zu erklären!

Informieren Sie sich zum Beispiel unter: www.handywissen.info, www.polizei-beratung.de oder www.neukoelln-jugend.de 


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