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Jugendschutz aktuell

Unser Thema heute:

Shisharauchen

 

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Viele von Ihnen fragen sich jetzt wahrscheinlich: „Shisha - was ist das denn?“


Hinter dem heute insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bekannten Begriff „Shisha“ verbirgt sich nichts anderes als eine Wasserpfeife. Wasserpfeifen – oder eben Shishas – erfreuen sich in den letzten Jahren einer stetig steigenden Beliebtheit bei Jugendlichen und jungen Menschen. Während die Zahl der jugendlichen Raucher laut Untersuchungen rückläufig ist, wächst die Zahl der Shisharaucher bei den 12-17-Jährigen.


Brachte man Wasserpfeifen vor Jahren noch überwiegend mit dem illegalen Konsum von Cannabis in Zusammenhang, steht heute das Rauchen von legalem Tabak im Vordergrund (wobei es natürlich nach wie vor auch das Cannabisrauchen mittels Shisha gibt).


Was macht den Reiz des Shisharauchens aus?

  • Shishas haftet etwas Fremdes, Orientalisches und somit auch Exotisches an; insbesondere auf Jugendliche wirkt das sehr anziehend.
  • Der durch das Wasser gekühlte Rauch kratzt nicht im Hals und schmeckt nicht wie Zigarettenrauch – häufig wird Shisharauchen gar nicht als Rauchen angesehen.
  • Geschmacksrichtungen wie z.B. Melone, Cappuccino, Minze oder Wildfrucht locken.
  • Shishas raucht man selten alleine – Gemeinschaftsgefühl kann entstehen.

 

Warum ist Shisharauchen so gefährlich?
Zunächst einmal: Alle negativen Folgen des Zigarettenrauchens treten auch – und teilweise verstärkt – beim Shisharauchen auf. Doch im Einzelnen:

  • Schadstoffe: Über den Shisharauch werden größere Mengen Schadstoffe, wie z.B. Teer und Kohlenmonoxid aufgenommen. Ebenfalls werden krebsauslösende Stoffe wie Arsen, Chrom und Nickel nachgewiesen.
  • Suchtgefahr: Die Nikotinkonzentration im Blut nach dem Shisharauchen ist enorm hoch – Nikotin ist der Suchtstoff beim Rauchen.
  • Einstieg ins Rauchen: Die Shisha lockt bereits jüngere Jugendliche. Diese empfinden Zigarettenrauch häufig als eklig – kratzt im Hals, ist heiß, schmeckt nicht! Bei der Shisha ist das anders.
    o Infektionsgefahren: durch kreisende Mundstücke, z.B. Herpes, Hepatitis
    Was können Eltern tun?
  • Shisharauchen wurde lange Zeit verharmlost. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Risiken und Gefahren des Shisharauchens!
  • Viele Jugendliche sehen sich als Nichtraucher, obwohl sie regelmäßig Shisharauchen. Zeigen Sie Ihrem Kind diesen Widerspruch auf!
  • Je jünger das Kind, desto schwerwiegender die Folgen des Rauchens. Erklären Sie Ihrem Kind, warum sie wollen, dass es nicht (Shisha)raucht!
  • Wenn Sie selbst rauchen, erklären Sie Ihrem Kind, dass das Rauchen Ihnen nicht zu mehr Beliebtheit geholfen hat, sondern zu einem Suchtverhalten führt.


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