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Gemeinde Hildrizhausen
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Bericht über die Gemeinderatssitzung vom 28. Feburar 2012


Jahresbericht des Jugendreferates

Bürgermeister Schöck begrüßte zu diesem Tagesordnungspunkt Jugendreferent Harry Sommer am Ratstisch.

Der Vorsitzende erläuterte, dass in Hildrizhausen das Jugendreferat bekanntlich über die Waldhaus gGmbH als Anstellungsträger, mit dem die Gemeinde die entstehenden Personal- und Verwaltungskosten abrechnet, mit einem Arbeitsumfang von 50 % besetzt ist. Seit 01. Oktober 2007 ist Herr Harry Sommer für diesen Bereich zuständig.

Einmal pro Jahr ist ein Bericht des Jugendreferates im Gemeinderat vorgesehen, bei dem auf das vergangene Jahr zurückgeblickt werden soll. Ebenso sollen dabei laufende Projekte und zukünftige Vorhaben vorgestellt werden.

In Bezug auf die inhaltliche Arbeit wurde insbesondere auf den der Vorlage als Anlage beiliegenden Jahresbericht, der von Herrn Sommer erstellt wurde, verwiesen. Diesem war das gesamte Betätigungsfeld des Jugendreferates, unterteilt in acht Bereiche (offene Jugendarbeit, Jugendarbeit und Schule, Jugendarbeit und Vereine / Organisationen, Jugendarbeit im Gemeinwesen, Projekte auf der Schönbuchlichtung, Gremienarbeit, Personalangelegenheiten und Fortbildungen / Seminare / Tagungen) sowie in weitere Unterthemen, zu entnehmen. Ebenso ist dort abschließend ein Ausblick auf das Jahr 2012 gegeben.

Nach wie vor sind dies im Laufe eines Jahres feste Themen, die immer wieder durch aktuelle Vorhaben und Ideen ergänzt werden.

Die durchgeführten und anstehenden Projekte, Vorhaben und Veranstaltungen sollen dazu beitragen, in Hildrizhausen weiterhin ein für Kinder und Jugendliche ansprechendes Angebot (ergänzend zu den bereits bestehenden vielfältigen Angeboten der Vereine, Kirchen und Organisationen) zu gewährleisten.

Herr Sommer ging im Anschluss im Rahmen seiner mündlichen Ausführungen nochmals näher auf das Projekt F.ü.R. (Freunde üben Rücksicht), auf die Jugendleiterausbildung auf der Schönbuchlichtung, auf die durchgeführte Jugendbefragung, auf die Facebook-Präsenz des Jugendreferates und auf die Kooperationen mit den Schulen ein. Dabei wurde deutlich, dass man fortlaufend bestrebt ist, passgenaue Angebote für die sich ständig verändernde Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen zu entwickeln. Der Jahresbericht endete in Form einer mit Musik hinterlegten Bilderabfolge, die die breite Angebotspalette nochmals verdeutlichte.

Abschließend wurden Rückfragen zum aktuellen Stand und zur zukünftigen Entwicklung des Jugendtreffs ?Konzäppt?, zur Teilnahme von Kindern und Jugendlichen aus Hildrizhausen bei ortsübergreifenden Angeboten, zum aktuellen Stand in Bezug auf die ?sozialen Brennpunkte? in Hildrizhausen (Altes Rathaus, Waaghäusle, Bushaltestelle) und zu geplanten Angeboten insbesondere auch für ältere Jugendliche beantwortet.

Nach der Kenntnisnahme des Jahresberichts des Jugendreferates dankte Bürgermeister Schöck abschließend dem Jugendreferenten für seine Ausführungen und seine wertvolle Tätigkeit.


Vergabe der Arbeiten zur Sanierung des Kinderplanschbeckens im Freibad und Anschaffung einer Wasserspielanlage für das Freibad

Der Vorsitzende erinnerte daran, dass in der Gemeinderatssitzung am 15. November 2011 der Sanierung des Kinderplanschbeckens im Freibad vor Beginn der Badesaison 2012 im Grundsatz zugestimmt und die Durchführung einer beschränkten Ausschreibung für die notwendigen Folienarbeiten beschlossen wurde.

Das Planungsbüro UKP (Ullrich, Königsmann, Hettich, Architekten), Sindelfingen, hat daraufhin vier Fachfirmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Trotz vorheriger Zusage einer Angebotsabgabe hat jedoch lediglich die Firma P+H Sportstätten- und Schwimmbadbedarf Vertriebs GmbH aus Balingen tatsächlich ein Angebot vorgelegt. Diese Firma führt derzeit die Beckensanierungen im Holzgerlinger Freibad aus und hat daher wohl auch das größte Interesse an dem ausgeschriebenen Auftrag.

Obwohl nur ein Angebot vorliegt, schlug die Verwaltung trotzdem eine Auftragsvergabe an die Firma P+H Sportstätten- und Schwimmbadbedarf Vertriebs GmbH vor, da der Angebotspreis in Höhe von 28.670,00 ? (netto) genau im Bereich der im November 2011 genannten Kosten zwischen 25.000,00 ? und 30.000,00 ? netto liegt und insofern vom Planungsbüro UKP auch als wirtschaftlich und angemessen betrachtet wird.

Auf der Grundlage der Beauftragung der Verwaltung im November 2011 in Bezug auf die Absichten zur Steigerung der Attraktivität des Freibades insgesamt und insbesondere des Kinderplanschbeckens wurden die damaligen Überlegungen zur Anschaffung einer Wasserspielanlage aus Edelstahl zwischenzeitlich vertieft. Bereits vor einem Vierteljahr wurde dargelegt, dass nach Rücksprache mit dem Bademeister eine solche Anlage als geeigneter betrachtet wird als die ursprünglich vorgesehene Einrichtung eines Matschbereichs. Einem Matschbereich stehen Verwaltung und Bademeister vor allem deshalb eher skeptisch gegenüber, da man durch dessen Einrichtung möglicherweise Probleme bei Pumpen und Filtern bekommen könnte. In Bezug auf die Beschaffung einer Wasserspielanlage wurde mit den örtlichen Schlossern mittlerweile abgeklärt, dass insbesondere aus zwei Gründen die Bestellung einer ?fertigen? Wasserspielanlage aus dem Katalog vorgenommen werden sollte: diese ist von vornherein TÜV-geprüft und darüber hinaus auch günstiger, da sie ?von der Stange? ist und nicht individuell hergestellt werden muss, was bei der Bestellung bei einem örtlichen Schlosser der Fall gewesen wäre. Konkret soll die aus einer Anlage (Auszug aus dem Produktkatalog der Firma Aurednik aus Hösbach) ersichtliche (rot markierte) Edelstahl-Wasseranlage III als Komplett-Angebot zum Preis in Höhe von 7.207,56 ? (netto) inklusive Frachtkostenanteil bestellt werden. Als Standort hierfür wird nach Rücksprache mit dem Bademeister der unmittelbare Bereich um das Kinderplanschbecken herum favorisiert, der in einer weiteren Anlage farblich gekennzeichnet war. Dieser Standort hätte den Vorteil, dass sowohl Wasser- als auch Abwasseranschlüsse vorhanden sind und zudem mit den in diesem Bereich verlegten rutschhemmenden Pflastersteinen bereits ein geeigneter Untergrund besteht, der lediglich etwas vergrößert werden muss (Platzbedarf der Wasserspielanlage: ca. 42 m²). Für Eltern mit mehreren Kindern besteht an diesem Standort darüber hinaus auch noch der Vorteil, dass sie lediglich einen Bereich beaufsichtigen müssen.

Nachdem im Haushaltsplan 2012 für diese Vorhaben insgesamt ein Betrag in Höhe von 43.000,00 ? finanziert ist, stehen für begleitende Maßnahmen (Aufstellen und Anschließen der Wasserspielanlage sowie Verlegung des hierfür notwendigen Belages) unter Berücksichtigung von Planungskosten in Höhe 3.100,00 ? (netto) nunmehr noch ca. 4.000,00 ? zur Verfügung.

Nach der Beantwortung von Rückfragen zum Alter der aktuellen Beckenfolie im Kinderplanschbecken (fast 20 Jahre) und zur Gewährleistung auf die neue Folie (5 Jahre) wurde einstimmig beschlossen:

  1. Der Auftrag zur Sanierung der Beckenfolie im Kinderplanschbecken des Freibades wird an die Firma P+H Sportstätten- und Schwimmbadbedarf Vertriebs GmbH, Balingen, zum Angebotspreis in Höhe von 28.670,00 ? (netto) vergeben.
     
  2. Die vorgesehene Wasserspielanlage aus Edelstahl wird bei der Firma Aurednik, Hösbach, zum Preis in Höhe von 7.207,56 ? (netto) inklusive Frachtkostenanteil bestellt und im Bereich des Kinderplanschbeckens aufgebaut.



Anpassung des Zuschusses an den TSV Hildrizhausen zur Unterhaltung der Sportanlagen

Bürgermeister Schöck führte aus, dass mit Beschluss vom 18. Januar 2000 dem TSV Hildrizhausen zur Durchführung von Pflegemaßnahmen auf dem Sportgelände durch Dritte ein jährlicher Zuschuss in Höhe von max. 30.000,00 DM bzw. 15.339,00 ? bewilligt wurde. Zur Auszahlung der Mittel mussten entsprechende Sachkosten (zum Beispiel Rechnungen für die Rasenpflege durch Fachfirmen) nachgewiesen werden.

Nachdem vom Finanzamt eine rückwirkende (bis 2010) Besteuerung des gewerblichen Teils des Sportheims bei der Grundsteuer B in der Größenordnung von über 900,00 ? pro Jahr festgesetzt wurde, hat der Vorsitzende des TSV Hildrizhausen, Herr Helmut Hörmann, bei der Verwaltung nach einer Anpassung der Vereinsförderung nachgefragt.

Auf Grund der seit 12 Jahren nicht mehr angepassten Förderung der Unterhaltung der Sportanlagen und der überdurchschnittlichen Eigenleistungen des TSV Hildrizhausen (zum Beispiel Rasen mähen der Sportplätze in Eigenregie) schlug die Verwaltung eine Erhöhung des Zuschusses auf jährlich 20.000,00 ? vor. Aus der Sicht der Verwaltung sollten davon weiterhin 15.000,00 ? an die Unterhaltung der Sportanlagen durch Fachfirmen gebunden sein. Der Restbetrag in Höhe von 5.000,00 ? könnte dann für alle weiteren Maßnahmen im Bereich der Sportanlagen verwendet werden.

Eine aktuelle Umfrage bei vergleichbaren Gemeinden zeigt, dass auch der höhere Zuschuss immer noch eher im unteren Bereich liegen würde und dass in vielen Gemeinden die laufende Sportplatzunterhaltung (Rasen mähen usw.) bereits heute vom Bauhof erledigt wird. Letztendlich soll durch diese Anpassung also unter anderem auch die ehrenamtliche Pflege der Sportanlage, die nicht selbstverständlich ist und für die die Gemeinde daher auch sehr dankbar ist, anerkannt werden.

Im Anschluss daran wurde eine Rückfrage zu den bestehenden Regelungen in anderen Gemeinden beantwortet. Nach der Betonung der Notwendigkeit dieser Maßnahme sowie dem Dank für den seither in diesem Zusammenhang erbrachten ehrenamtlichen Einsatz mit hoher Qualität aus der Mitte des Gemeinderates wurde einstimmig beschlossen:

Der jährliche Zuschuss an den TSV Hildrizhausen zur Unterhaltung der Sportanlagen wird ab dem Jahr 2012 von 15.339,00 ? auf 20.000,00 ? erhöht.


Bausache:
Errichtung einer Dachgaube, Zeisigweg 2
Nachdem sowohl die Festsetzungen des Bebauungsplanes ?Vorderer Berg - Teil I? als auch die Regelungen der Dachaufbautensatzung eingehalten waren, nahm der Gemeinderat die Ausführungen zu diesem Bauvorhaben lediglich zustimmend zur Kenntnis.


Verschiedenes ? Bekanntgaben ? Anfragen
Der Vorsitzende gab die in der nichtöffentlichen Sitzung am 31. Januar 2012 gefassten Beschlüsse bekannt.